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Spannende Projekte mit großer Themenvielfalt

Im Rahmen ihrer Projektwochen beschäftigten sich die Auszubildenden der Biologisch-technischen Assistenten am OSZ Werder zwei Wochen mit sehr unterschiedlichen Themengebieten.
Es wurden Bakterienzellen zum Leuchten gebracht, Plastik am Nordseestrand nachgewiesen, Parasiten in Schnecken identifiziert, Honig auf Pollen untersucht, Kiefer von Fischen präpariert und eine Planktonblüte beobachtet.

Im Projektthema untersuchten wir Zellen von Escherichia coli mit einem Protein, das zum Leuchten der Bakterienzellen führt. Wir untersuchten dabei den Wirkmechanismus dieses Moleküls, das für die grüne Farbe der Kolonien verantwortlich ist.

Im Thema „Ökosysteme im Wandel: die Plastisphäre“ beschäftigten wir uns mit der Plastikbelastung der Nordsee auf Helgoland. Dieser Meeresmüll kommt zwischen den Felskanten von Helgoland, an den Brutplätzen Trottellummen, Basstölpel, Dreizehnmöwen und Tordalken für jeden sichtbar zum Vorschein. Bevor diese Millionen Tonnen Müll weltweit im Meer sich zersetzt haben, sammelt sich das fatale Treibgut in den Nahrungsketten und verbreitet Krankheitserreger.

Wo kommt das ganze „Plaste“ her?,
treibt so rastlos rum im Meer.
Aus „Plaste“ entstehen richtige Inseln,
und die maritime Umwelt beginnt zu winseln.

Viele Tonnen Müll werden verschifft,
das ganze Zeug ist für die Umwelt Gift.
Mutter Natur wird immer kränker,
und der Mensch, tja der ist ihr Henker.

Tiere hängen fest in Fischernetzen,
sind dabei sich zu verletzen.
Doch der Mensch, der ist nicht interessiert,
schaut zu, wie ein Wesen jämmerlich krepiert.

Unschuldige Wesen müssen leiden,
nur weil wir „Plaste“ nicht meiden.
Am Lummenfelsen hängen die armen Tiere,
tot, erstickt neben ihrer Familie.

Es muss dringend etwas geändert werden,
es dürfen keine unschuldigen Tiere mehr sterben.
Wir müssen Mutter Natur retten und heilen,
um sie uns anschließend gesund zu teilen.

Freitag, 07.04.2017 Katja Mikolajczak

Im Projektthema zum parasitären Befall der Littorina littorea, der Gemeinen Strandschnecke untersuchten wir, ob man vielleicht schon an der Fußfarbe von außen sehen kann, ob die Schnecken von Parasiten befallen sind. Als zweites fanden wir heraus, dass mit zunehmendem Alter, also auch der Größe der Schnecken, der parasitäre Befall steigt. Als dritte Theorie kamen wir zum Entschluss, dass auch ein Zusammenhang zu den Standorten bzw. Ruheplätzen der Vögel also des Endwirtes bestehen könnte. Mit diesen drei Thesen starteten wir in unser Projekt voller Hoffnung, Neugier und Tatendrang.

In einem weiteren Projekt beschäftigten wir uns mit dem Lindenhonig. Wir untersuchten, wie der Pollen in den Honig kommt und was ihn so schön süß macht. Außerdem präparierten wir Bienen und ihre Mundwerkzeuge. Ohne unsere Biene hätten wir ein massives Nahrungsmitteldefizit, denn als kleinstes Nutztier der Welt bestäubt sie 80% unserer Nutz-und Wildpflanzen.

Wir, die Experten der Fischgruppe, haben die Anatomie von Nordseefischen in Bezug auf ihre Ernährung untersucht. Dazu haben wir die Kiefer und den Darm verschiedener Fische präpariert. Wir haben folgende Thesen: Raubfische ernähren sich ausschließlich von anderen Fischen! Es gibt einen Unterschied in der Ernährungsweise zwischen Platt- und Rundfischen! Man kann Zusammenhänge zwischen Ernährung und Kiefer- und Darmpartie der Fisch herstellen! intensiv überprüft. Die Arbeit auf der Insel Helgoland war sehr abwechslungs- und lehrreich. Der Spaß hat auch nicht gefehlt. Wir würden solch ein Projekt immer wieder machen!

Unsere Gruppe hatte die Möglichkeit in der Projektfahrt nach Helgoland im Schülerlabor des Alfred-Wegener-Instituts intensiv die qualitative und quantitative Zusammensetzung des Planktons vor Helgoland zu untersuchen. Wir durften an einer Probennahme des Forschungskutters „Aade“ mitwirken. Des Weiteren haben wir einen Einblick in die Geschichte Helgolands inklusive Bunkerführung erhalten. Die mannigfaltige Flora wurde dokumentiert, Wasserproben genommen und untersucht. Innerhalb des Untersuchungszeitraumes konnte der Beginn der Planktonblüte des Frühjahres beobachtet werden.

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