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Weimar – die Stadt der zwei Gesichter

Zur Ergänzung der Thematik unseres Geschichtsunterrichtes und ein bisschen auch als Schuljahresabschluss begaben sich die Schüler der 12. Klassen nach Weimar. In bewährter Tradition fuhr uns der Bus der BVSG in das thüringische Städtchen.
Während einer kurzen Stadtführung, beginnend am Marktplatz mit der Statue von Karl August und dem Cranach-Haus, entdeckten wir den Charme des Ortes, den auch Goethe und Schiller schätzten. Viele interessante Einblicke in die Geschichte des Hauses „Elephant“ oder im wahrsten Sinne des Wortes in die unterirdische Bibliotheks-sammlung bereicherten den Rundgang. Ein erholsamer Blick auf das idyllisch anmutende Gartenhaus des berühmten Dichters, inmitten eines im Stil des englischen Landschaftsgartens gelegen, zeigte uns die Schönheit des Parks. Durch das „Nadelöhr“ ging es zurück zum Haus am Frauenplan und zum Dichterdenkmal vor dem Weimarer Nationaltheater. Dort erzählte die Stadtführerin von den Befindlichkeiten der Herren im Hinblick auf ihre Größe.
Nach individuellem Stadtbummel führte uns der Weg in die Mahn- und Gedenkstätte des ehemaligen KZ Buchenwalds. Mahnend zeigte sich der Glockenturm.
Nach einem sehr bewegenden Film bekamen wir in einer Führung das ehemalige KZ erklärt. Angefangen am „Karacho-Weg“, durch das Haupttor mit der Inschrift „Jedem das Seine“ gingen wir mit einem ehrfürchtigen Schweigen und beklemmenden Gefühlen über den ehemaligen Appellplatz zur Krankenstation und zum Krematorium. In diesem standen erschreckenderweise immer noch die Verbrennungsöfen der Firma Toof & Söhne. Die Erläuterungen und persönlichen Verweise auf Zeitzeugenberichte am Ort des Geschehens ließen das Grauen der NS- Diktatur lebendig werden. Sichtlich betroffen hörten wir gebannt zu. Die Eindrücke trafen uns und in den Gesichtern spiegelte sich das Bedrückende wider.
Sicherlich kennen wir viele Einzelheiten aus Filmen, Büchern und Erzählungen, doch den Gräuel letztendlich einem Ort und auch dem Ausmaß direkt zuordnen zu können, war erschreckend und aufklärend zugleich.
Alles in allem war es ein sehr interessanter Tag mit vielen Gefühlen, Informationen und Eindrücken.
Im Namen aller Schüler:
Louis Steinert, Katharina Kott, Mandy Brauer, Fabian Busse; Angelique Schnarewski

 

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